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Glücksspiel in Islamischen Ländern

Diesen Hinweis ausblenden In Islamischen Ländern ist das Glücksspiel verboten. Denn dem Propheten wurde offenbart, dass Alkohol und Glücksspiel eine schlechte Wirkung auf das Erlangen des hohen Charakters haben soll. In den 17 Geboten des Islam steht aber nicht, dass Glücksspiel eine Sünde sei. Doch in Textpassagen, die im Koran vorkommen, kann man das Verbot doch gut herauslesen. Außerdem möchte man in Islamischen Ländern gerne das Risiko von Glücksspiel und Alkohol wegen seiner schädlichen Wirkung auf die Gesellschaft minimieren. Daher ruft man alle Gläubige zum Verzicht auf. Gläubige sollen ihr Geld sinnvoll und verantwortungsbewusst ausgeben. Denn Geld, das beim Glücksspiel gewonnen wurde ist unrein. Der Islam sagt, dass das Glücksspiel mehr Schaden anrichtet als das es gutes bringt. Der Beweis für diese Aussage ist der, dass die meisten Menschen, die viel Glücksspiel betreiben am Ende finanziell ruiniert sind.

Doch der Prophet selbst erlaubt Wetten in drei Fällen. Er erlaubt es, wenn kein Geld im Wettbewerb ist, außer beim Kamelrennen, Pferderennen und beim Bogenschießen. Außerdem sind Wetten erlaubt, wenn sie “zum Guten” führen. Das heißt wenn mit dem Gewinn dem Islam geholfen wird. Mache Islamisten lassen sich ein Rechtsgutachten (fatwa) erstellen. Damit beziehen sie sich meist auf zweideutige Stellen im Koran. Dadurch können sie bestimmte Wetten abschließen. Diese Tatsache zeigt, wenn Menschen etwas wollen, dann werden sie auch die Lücken finden um diese Dinge tun zu können. So wie in diesem Fall das es Menschen gibt, die Glücksspiel betreiben wollen und spenden zum Beispiel einfach einen Teil des Gewinns und schon ist es keine Sünde mehr. Doch es ist nicht davon auszugehen, dass der Islam es gerne sieht wenn seine gläubigen so handeln.

Es gibt in Islamischen Ländern auch ein eigenes Finanzsystem der Banken, das nach den Vorschriften des Korans wirtschaftet. Denn die Scharia erlaubt Gewinne nur durch eigene Arbeit oder aus unternehmerischem Risiko. Aus diesem Grund dürften Muslime Aktien oder Unternehmensbeteiligungen kaufen, solange es nicht gegen das Gesetz verstößt. Doch Kredite für das eigene Haus oder Auto darf kein Moslem aufnehmen. Doch bei Islamischen Banken geht auch dies, da sie eine Technik entwickelt haben, die Scharia konform ist.

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